2017-07-12

Takimi i Triestes, media austriake zbulon se për çfarë do bisedohet

RYCO

Jugendwerk der Balkanstaaten will Austausch zwischen jungen Menschen voranbringen

Abschied von den großen Vorurteilen

Weiter Proteste in Kosovo Foto: epa XHEMAJ


TIRANA/SARAJEVO.


Wenn sich die Regierungschefs der Balkanstaaten Albanien, Serbien, Kosovo, Montenegro, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina ("Balkan-Sechs") am heutigen Mittwoch in Triest treffen, wird das Büro für Regionale Jugendzusammenarbeit (Ryco) im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sowie Kanzler Christian Kern und Außenminister Sebastian Kurz aus Österreich reisen an. Denn Ryco ist ein Ergebnis des "Berlin-Prozesses", der 2014 von Merkel initiiert worden ist und in dessen Rahmen einmal im Jahr ein Gipfeltreffen stattfindet – diesmal eben in Italien.

Der "Berlin-Prozess" soll die politische und wirtschaftliche Kooperation zwischen den EU-Anwärtern verbessern, dazu Infrastrukturprojekte und das wechselseitige Verständnis in den Gesellschaften fördern. Wirtschaftlich ist noch nicht viel passiert, deshalb ist Ryco die bisher wichtigste Errungenschaft. Als Vorbild dient das Deutsch-Französische Jugendwerk, das 1963 gegründet worden ist, um Jugendlichen beider Staaten die Chance zum gegenseitigen Kennenlernen zu geben. Es ging dabei vor allem um den gemeinsamen Blick auf die Geschichte.


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Um den Abbau von Vorurteilen geht es auch dem Generalsekretär von Ryco, Djuro Blanuša. Denn von diesen gibt es in der Region viel zu viele: So hätten etwa 70 Prozent der Jugendlichen Umfragen zufolge eine schlechte Meinung von den Menschen im Nachbarland, sagt der 40-jährige Blanuša. Das hat vor allem mit dem völkischen Nationalismus zu tun, der von vielen Politikern seit den 1980ern bis heute beworben wird. Die negativen Stereotype sind zudem so weit verbreitet, weil sich die Nachbarn oft einfach nicht kennen oder keine Ahnung von der wechselseitigen Geschichte haben.

Sitz von Ryco – über den viel gestritten wurde – ist die albanische Hauptstadt Tirana. Deshalb zieht Blanuša, der selbst aus Belgrad kommt, nun in das einzige Land der "Balkan-Sechs", das nicht Teil Jugoslawiens war und deshalb auch ein weniger kompliziertes Verhältnis zu den Nachbarn hat. Der Mann, der in der Zivilgesellschaft und für die Regierung gearbeitet hat, weiß, dass es schwierig sein wird, die Politik herauszuhalten und sich nicht instrumentalisieren zu lassen.

Im Verwaltungsrat von Ryco sind alle Jugendministerien vertreten. Die "Balkan-Sechs" haben ein Budget über eine Million Euro bereitgestellt – die EU steuert eine weitere halbe Million Euro bei. "So eine Zusammenarbeit der Regierungen hat es noch nie gegeben", sagt Blanuša. Nun geht es um konkrete Projekte. Ryco will sich vor allem an Schulen wenden, um Menschen zwischen 15 und 30 Jahren zur Mitarbeit zu animieren. Es soll bevorzugt um diejenigen gehen, die nicht gebildet und weltläufig sind. Ein Treffen zwischen jungen Albanern und jungen Serben habe ihm bereits gezeigt, wie stark die Vorurteile seien, erzählt Blanuša. Er denkt deshalb nicht, dass man die Arbeit des Deutsch-Französischen Jugendwerks einfach kopieren kann: "Wir haben ja noch nicht einmal einen gemeinsamen Blick darauf, was in den 1990ern geschehen ist." Bislang gebe es zum Thema Versöhnung keine Vorgaben in den Lehrplänen. Deshalb müssten alle Bildungsministerien eingebunden werden, um die Arbeit von Ryco auch aktiv in den Schulen der Region präsentieren zu können.


Takimi i Triestes, media austriake zbulon se për çfarë do bisedohet



Kur sot pritet të takohen shefat e gjashtë shteteve të Ballkanit perëndimor në Trieste, Shqipëria, Serbia, Kosova, Mali i Zi, Maqedonia dhe Bosnja ("Gjashta-Ballkanike") pika kryesore e takimit pritet të jetë bashkëpunimi mes të rinjve (Ryco), shkruan “Badische Zeitung”. Në takim do marrin pjesë edhe kancelarja gjermane Angela Merkel, kancelari austriak Christian Kern dhe ministri i jashtëm Sebastian Kurz. Ryco është rezultat i “Procesit të Berlinit” të inicuar nga Merkel në 2014, ku shefat e gjashtë shteteve duhet të takohen njëherë në vit - kësaj here në Itali.

“Procesi i Berlinit” duhet të rrisë bashkëpunimin ekonomik dhe politik mes shteteve që aspirojnë anëtarësimin europian, ndërsa mes tyre pritet të ketë projekte infrastrukturore dhe shkëmbime idesh mes shoqërive.

Ekonomikisht nuk pritet të ketë shumë sukses, andaj është parashikuar shkëmbimi i të rinjve sipas projektit gjermano-francez të vitit 1963. Kjo parasheh shikimin e përbashkët mbi historinë, përcjell botasot.info.

Sipas një ankete 70 përqind e të rinjve kanë mendim negativ për shtetet fqinje. Kjo lidhet me nacionalizmin kombëtar të ushqyer nga vitet 80-të deri sot dhe mos njohjen e historisë së përbashkët dhe shteteve fqinje.

Qendra e Ryco do jetë kryeqyteti shqiptar Tirana, pasi Shqipëria si vend jo anëtar i Jugosllavisë ka shumë pak raporte të komplikuara me fqinjët. Ajo është financuar një milion euro nga vendet e Ballkanit dhe gjysmë milion euro nga buxheti i BE. "Një bashkëpunim të këtillë nuk ishte parë asnjëherë,” thotë Gjuro Blanusha, që është edhe ushëheqësi i projektit. Pjesë e projektit parashihen të rinjtë të moshave 15 deri 30 vjet.

Pjesë e projektit është shtrirja e saj edhe nëpër shkollat e gjashtë vendeve.

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